Angebote – Seminare und Fortbildungen

Gestalttherapeutische Praxis Meike Weinreich

Achtsamkeitspraxis

Monatliche Themenworkshops zum Selbst Erfahren

 Die Workshops stellen jeweils eines der aufgeführten Themen ins Zentrum der Auseinandersetzung.
Mit unterschiedlichen Methoden (Wahrnehmungs- und Atemübungen, Körperübungen, Gesprächen)
und mit Hilfe verschiedener Medien (Farben, Gegenstände, Texte) können die Teilnehmerinnen in
Kontakt mit dem Thema, sich selbst und den anderen kommen.

Themenauszug:

September 2017:    Geben/Nehmen 
Oktober 2017:   Loslassen
November 2017:   Sicherer Stand
Dezember 2017:   Kraftquellen
Januar 2018:   Zufriedenheit
Februar 2018:   DaSein
 

Veranstaltungsort:

Gestalttherapeutische Praxis Meike Weinreich, c/o Opuntia e.V.,
Steenbeker Weg 151, 24106 Kiel
Infos und Anmeldung:
gtp-meikeweinreich@online.de, 0151 61714726

Fortbildung zur Beratungslehrkraft 2017/18

Die Fortbildung ist anerkannt als Fortbildung für Lehrkräfte vom Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein.

Beratungslehrkräfte zeichnen sich durch den Erwerb einer besonderen Beratungskompetenz aus und können bei dem zunehmenden Beratungsbedarf eine besondere Rolle einnehmen.

Im Bereich schulischer Sozialarbeit sind sie außerdem besonders geeignet beteiligte Pädagog_innen zusammen zu bringen und Teams an der Schule entstehen zu lassen, in denen die Arbeit von Schulsozialarbeiter_innen, Beratungslehrkräfte für schulische Erziehung, Schulbegleiter_innen und Schulassistent_innen zusammengeführt wird.

Schon bisher ist jede Lehrkraft Berater_in in verschiedenen Bereichen:

  • Lernberatung von Schülern
  • Schullaufbahnberatung
  • Psychosoziale Beratung
  • Elternberatung
  • Beratung von/mit Kollegen
 

Beratungslehrkräfte des BLV beschäftigen sich besonders mit dem Schwerpunkt psychosoziale Beratung.

Die einjährige Fortbildung zur Beratungslehrkraft des BLV vermittelt Fähigkeiten, die der Hilfe und Unterstützung von allen Beteiligten im schulischen Kontext zu Gute kommen. Sie ist seit 1995 immer weiter entwickelt worden. Neben verschiedenen Ansätzen der Beratung bildet die Arbeit an der Persönlichkeit des Beraters einen Schwerpunkt der Fortbildung. Selbsterfahrungselemente sind daher ein wesentlicher Bestandteil der Seminare.

Die Fortbildung zur Beratungslehrkraft ist der Einstieg in eine neue Rolle an der eigenen Schule, die gekennzeichnet ist durch ein hohes Maß an Beratungskompetenz.

Die für einen gelungenen Kontakt zwischen Berater und Klient nötigen Elemente werden dargestellt, im Mittelpunkt steht jedoch das Training von Beratungskontakten.

Weitere Infos und Anmeldungen:

Windmühlenberg 11
24796 Bovenau
04334 189843

Pädiko e.V.

Fachkraft für Gewaltprävention

Pro-soziales Verhalten und ein gesundes Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen tragen stark zur Vermeidung von Gewalt und Reduzierung übermäßiger Aggression bei. Beginnen pädagogische Fachkräfte frühzeitig und kontinuierlich vor Ort an diesen Zielen zu arbeiten, besteht die Möglichkeit, das Verhalten von Kindern und jungen Menschen wirksam zu beeinflussen. Ziel dieser Weiterbildung ist es, Fachkräfte in pädagogischen, beratenden und pflegerischen Berufsfeldern zu befähigen ihre reflektierende, konstruktive Haltung in heiklen Situationen zu erweitern, mehr Sicherheit in konfliktreichen Situationen zu erwerben und ein breites angebot an Übungen zu vermitteln, die junge Menschen in ihrem Selbstkonzept stärken und Gruppen in einem gewaltfreien Umgang miteinander unterstützen. Die Weiterbildung besteht aus drei zweitägigen Modulen, die sich auf ein halbes Jahr verteilen und verbindet theoretische Hintergründe und praktische Methodenanwendung.

Mi., 31.05./Do., 01.06.2017/ Mi., 12.07./ Do., 13.07.2017/ Mi., 06.09./Do., 07.09.2017

Mehr Infos und Anmeldungen über:
Pädiko e.V.
Knooper Weg 75, 24116 Kiel

Pädiko e.V.

Umgang mit Belastungen im Arbeitsalltag

Burnout heißt übersetzt "Ausgebranntsein". Charakteristisch sind Symptome der Erschöpfung und der inneren Leere. Es sind häufig Menschen betroffen, die über Jahre hinweg engagiert mit anderen Menschen arbeiteten.
Um einem Burnout vorzubeugen ist es wichtig, erste Anzeichen der Erschöpfung frühzeitig zu erkennen und die empfundene Belastung durch die Arbeit möglichst zu verringern. Vor allem in sozialen Berufen ist ein regelmäßiger Austausch im Team oder mit einem Außenstehenden wichtig, um die eigenen Gefühle zu erkennen und beim Umgang mit schwierigen Situationen Unterstützung zu erfahren.
Jeder sollte für sich persönlich klären, wodurch die empfundene Belastung entsteht. Frühzeitig sollte man sich fragen, welche Bedürfnisse und Ziele man vernachlässigt oder welche eventuell unerfüllbaren Erwartungen und Vorstellungen die Belastung erhöhen.  Gegebenenfalls ist es notwendig, die eigene Selbsteinschätzung zu verändern und überhöhte Ansprüche an sich und an die Arbeitserfolge abzubauen.
Dieses Seminar bietet den TN die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme, des Austausches über Belastungen in einem wertfreien Raum. Es werden Impulse gegeben, einen anderen Blick auf die alltägliche Arbeit zu gewinnen und Methoden vorgestellt, die ein systematisches Einüben einer die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit fördernden Einstellung ermöglichen.

Mi, 20.06.2018, 9.00 - 16.00

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Pädiko e.V.
Knooper Weg 75, 24116 Kiel

Pädiko e.V.

Umgang mit Essstörungen in der pädagogischen Arbeit

Schönheitsops, Diäten und Schlankheits- und Fitnesswahn das Geschäft mit Schönheit macht auch vor den Toren der Kinderzimmer und Schulen nicht Halt.
Die Zahl essgestörter Menschen ist hoch und nimmt ständig weiter zu. Ganz besonders betroffen sind Frauen und junge Mädchen, die – unzufrieden mit dem eigenen Körper – oft schon im Jugendalter zu diäten und zu hungern beginnen. Nicht selten führt der Wunsch, dem gängigen Schönheits- und extremen Schlankheitsideal zu entsprechen, (normalgewichtige!) junge Frauen zunächst in einen Diäten- und Fitnesswahn und am Ende möglicherweise in eine Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Störung oder Esssucht.
Eine repräsentative KiGGS-Studie des Robert-Koch-Institutes kommt 2007 zu dem Ergebnis, dass bei über einem Fünftel (22,7%) der 14- bis17-jährigen Jugendlichen bereits Hinweise auf ein gestörtes Essverhalten zu finden sind.
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Essstörungen und einem gestörten oder fehlenden Verhältnis zu sich selbst und ihrem Körper.
Das Seminar bietet Sachinformationen zu Essstörungen, Berichte aus der Praxis und gibt Hinweise für den Umgang mit Essstörungen im pädagogischen Arbeitskontext. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Reflexion der eigenen Haltung und des eigenen Handelns gelegt.

Mi, 27.09.2018 9.00 - 16.00

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Pädiko e.V.
Knooper Weg 75, 24116 Kiel

Pädiko e.V.

Die Kunst ein Gespräch zu führen

Gespräche führen ist eine wesentliche Aufgabe von ErzieherInnen und PädagogInnen. Allerdings können Gespräche zu einer echten Herausforderung werden, da es oft um mehrere Dinge gleichzeitig geht (Beratung, Information, Organisation, Rückmeldung usw.). Es geht in diesem Seminar darum, Gespräche aktiv zu führen, anstatt "geführt" zu werden. Neben theoretischer Vermittlung und praktischen Übungen wird Raum für die Reflexion des persönlichen Arbeitsalltags sein.

Inhalte:

  • Innere Zusammenhänge bei Wahrnehmungsprozessen,
  • praxisorientierte Gesprächstechniken,
  • erste Hilfe bei Gesprächsstörungen,
  • Strategien der Konfliktbewältigung,
  • Kritik üben und Kritik annehmen.

Mi., 11.10.2017/ Do., 12.10.2017

Mehr Infos und Anmeldungen über:
Knooper Weg 75, 24116 Kiel

Pädiko e.V.

Teambesprechungen lockern

Wer kennt es nicht: Die nächste Teambesprechung steht an und wird (als (leidige) Verpflichtung und (drückende) Notwendigkeit) nach dem immer gleichen Muster abgehalten.
Das muss aber nicht sein!
Geben Sie Ihren Besprechungsrunden mehr Pepp, lockern Sie die manchmal etwas festgefahrenen Strukturen mit ungewöhnlichen Methoden auf. Und wer weiß, vielleicht gibt das den langersehnten Ideen für Veränderungen Raum und eingefahrenen Beziehungen neue Impulse.
Das Seminar stellt u.a. theoretische Inhalte des Gestalt-Ansatzes, z.B. das Kontaktmodell, vor und möchte anregen, herkömmliche Strukturen für Teambesprechungen zu überdenken und sich für neue Ideen zu öffnen, dabei steht erlebnis- und körperorientierte Arbeit im Vordergrund. Es werden Anregungen für unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten gegeben,  verschieden Methoden zur Diagnose der Situation im Team und Vorschläge zur Bewusstwerdung und Förderung des Kontaktgeschehens vorgestellt und ausprobiert.

Mi, 30.05.2018, 9.00 - 16.00

Mehr Infos und Anmeldungen über:
Knooper Weg 75, 24116 Kiel

Traumapädagogik in der Kita

Eine Kita ist ein Lern- und Entwicklungsort für alle Kinder.

Besonders die Kinder, die durch traumatische Ereignisse und chronische Stresserfahrungen

in ihrer Entwicklung gefährdet sind, brauchen in hohem Maße die Kita als sicheren Ort.

Verbindliche und verlässliche Erwachsene, die Sicherheit und Orientierung vermitteln, sind

eine Grundvoraussetzung für Entwicklung und Lernen. Dies gilt in verstärktem Maße für

jüngere Kinder.
Häufig sind jedoch gerade die engsten Bezugspersonen, die Eltern, durch ihre eigenen hochbelasteten Biographien nicht in der Lage, ihre Kinder bei der Bewältigung von traumatischen Ereignissen ausreichend zu unterstützen.


Ereignisse, wie

● Krieg, Gewalt, Flucht,

● sexueller Missbrauch,

● emotionale und körperliche Vernachlässigung,

● Verlassenheit in den ersten Lebensjahren sowie

● Trennungs-, Verlust- und schmerzüberflutende Erfahrungen,


überfordern die kindlichen Verarbeitungsfähigkeiten und können zu Verhaltens- und

Entwicklungsstörungen führen. Das Spektrum dieser (Un-)Auffälligkeiten und Störungen ist

vielfältig. Umso wichtiger werden dann qualifizierte pädagogische Angebote für

hochbelastete und traumatisierte Kinder, die einen sicheren Ort schaffen und die

Sorgeberechtigten fachlich qualifiziert einbeziehen können. Die Umsetzung

traumapädagogischer Erkenntnisse beginnt mit dem Abrücken von Förderung in der Kita als

primärem Ziel, zugunsten einer traumapädagogischen Haltung von Beruhigung und

Orientierung, die sich konsequent an der Pädagogik des guten Grundes für schwieriges

Verhalten orientiert. Traumapädagogisches Verständnis und Handeln kann betroffenen

Kindern helfen, angemessene emotionale und soziale Stabilität zu erleben. Durch die

richtige Deutung des Verhaltens ist eine Fachkraft (oder andere Bezugsperson) in der Lage,

angemessen zu reagieren. Der alltägliche Umgang mit traumatisierten Kindern führt häufig

zu einer starken Belastung der MitarbeiterInnen, die wiederum dazu führt, dass sich

pädagogische Handlungskompetenzen verengen können. Traumapädagogik in diesem

Kontext thematisiert die Selbstfürsorge und gibt wichtige Impulse für eine gute Balance.

TiK-SH ist eine Initiative, die die traumapädagogische Fachlichkeit in schleswig-holsteinischen

Kindertagesstätten und Familienzentren entwickeln, stärken und unterstützen möchte.


Bitte melden Sie sich für dieses Seminar direkt beim Osterberg-Institut an.

 

Über den folgenden Link gelangen Sie zum Kontaktformular.

Osterberg Institut

http://www.osterberginstitut.de/kontakt/kontaktformular.htm